Startseite » Uncategorized » Runde Geschichte mit Max Fuchs ehemaliger Stadtrat

Runde Geschichte mit Max Fuchs ehemaliger Stadtrat

Zu aller erst möchte ich einen Aufruf starten wo ist Max Fuchs?

Nun was hat meine Sache mit Max Fuchs zu tun?

Max Fuchs und Schwuler OB Richard Arnold

hierzu erbitte ich den Leser mal die PDF vom Untersuchungsausschuss, den Er geleitet hat zu lesen und dann den Zeitungsbericht seines Abgangs wo Er Geschenke vom Kriminellen Oberbürgermeister strikt ablehnte – sagt, dass nicht alles möchte nun jemand meine Geschichte noch in Frage stellen?

Kopie aus der PDF vom Untersuchungsausschuss:

Rektor-Klaus-Brücke, Pressekonferenz der Fraktionen SPD und Grüne am 7.10.2011

Ergebnisse der Akteneinsicht

Vorbemerkung

Der Umbau der Rektor-Klaus-Brücke, die im Zuge des Stadtumbaus zu erneuern ist, sollte bis zum 10. Juni 2011 abgeschlossen sein. Tatsächlich wurde sie erst mehr als ein Vierteljahr später fertig. Die während der Bauzeit notwendige Sperrung der Rektor Klaus-Straße führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Auch die Zufahrt zum Stadtgarten und zum Hotel Fortuna war erschwert.

Auf Anfragen im Gemeinderat nach den Gründen für die Bauverzögerungen reagierte die Stadtverwaltung ausweichend. Daneben gab es Hinweise, dass nicht zuständige Personen bei den laufenden Geschäften der Verwaltung mitmischen. Zudem wurden hoch qualifizierte Mitarbeiter des Tiefbauamts in der Öffentlichkeit unsachlich und bösartig angegriffen.

Nach § 24 der Gemeindeordnung hat der Gemeinderat beim Auftreten von Missständen in der Verwaltung für deren Beseitigung zu sorgen. Deshalb wurden die Fraktionen SPD und Bündnis 90/Grüne aktiv und haben die gesetzlich zu gewährende Akteneinsicht in Anspruch genommen. Da die übrigen Fraktionen sich verweigert haben, einen Untersuchungsausschuss zu bilden, war es nicht möglich, auch beteiligte Personen anzuhören, um ein besseres Bild von den Vorgängen zu bekommen. Dies wäre schon aus Gründen der Fairness notwendig gewesen.

Die Einsicht in 9 Aktenordner wurde dadurch erschwert, dass der Oberbürgermeister den Stadträten nicht zugestand, von den Akten Kopien anzufertigen. Dies ist zwar sein Recht, es wäre aber ein Zeichen der Offenheit und Kooperationswilligkeit gegenüber dem Gemeinderat gewesen, es zu erlauben. So waren die Stadträte gezwungen, die einschlägigen Akten abzuschreiben. Ein offenes Rathaus sieht anders aus!

Die Akteneinsicht führte zu folgenden

Feststellungen im Einzelnen:

1. Der ursprüngliche Vergabevorschlag der Stadtverwaltung für die Ingenieurleistung bei der Rektor-Klaus-Brücke sah vor, dass der Gemeinderat das im Brückenbau sehr erfahrene Büro Leonhard, Andrä & Partner aus Stuttgart beauftragt (Gemeinderatsdrucksache 244/2010). Bei der Vergabe des Auftrags wurde entgegen dem ursprünglichen Vorschlag der Stadtverwaltung vom Gemeinderat dann aber das Gmünder Ingenieurbüro R. beauftragt. Der Beschluss des Gemeinderats, das Gmünder Büro zu beauftragen, kam, wie aus den Akten ersichtlich, aufgrund entsprechender Einflussnahme zustande. Das entscheidende Argument war, dass diese Lösung kostengünstiger sei. Durchgeführt wurde dann aber nicht die vom Gmünder Büro vorgeschlagene Lösung, sondern der Sondervorschlag der Baufirma Stark GmbH. Aus der Akteneinsicht geht weiter hervor, dass es bereits bei der weiteren Planung und dann bei der späteren Bauausführung dauernd Probleme gab und zeitliche Zusagen vom Büro R. nicht eingehalten wurden. Um Kosten zu senken, wurde immer wieder versucht, nicht normgerechte Lösungen anzuwenden. So ergaben sich zwangsläufig Verzögerungen und Mehrkosten. Das Tiefbauamt und die Baufirma Stark GmbH haben in zahlreichen Protokollen darauf hingewiesen. (Vgl. Seite 345, 365,367,371,405,411,417-31,485,519)

2. Zu den Baubesprechungen wurden Personen zugezogen, die dabei absolut nichts zu suchen hatten, nämlich Herr Thomas Peter und die Stadträte Piazza und Stadelmaier. Die zielgerichtete Einmischung dieser Personen in das Tagesgeschäft der Verwaltung, die vom Oberbürgermeister geduldet, befördert oder gar veranlasst wurde, ist Klüngelei. (Vgl. Seite 963-965) 3. Am 11.4. 2011 drohte Herr Bürgermeister Mihm dem Gmünder Büro mit dem Entzug des Auftrags (Seite 925). Umso erstaunlicher ist dann die Entscheidung des Oberbürgermeisters in der Sonderbesprechung vom 18.4.2011 (Protokoll Bechert Nr. 6), dem Gmünder Büro auch noch die Bauoberleitung zu übertragen. Wer dem Oberbürgermeister zu dieser Entscheidung gegen die eigene Bauverwaltung geraten hat, ist den Akten nicht zu entnehmen. Auf jeden Fall waren alle Beteiligten überrascht. Ab diesem Zeitpunkt war es nicht mehr die Baustelle des Tiefbauamts und der Verwaltung. 4. Auszug aus den Akten: Aktennotiz vom 5.5.2011 von Jünger an OB Arnold, BM Mihm und BM Dr. Bläse: „… derzeit haben wir einen Verzug von gut zwei Monaten.“ (Seite 1643)

Protokoll vom 6.5.2011, Sitzung der Steuerungsgruppe u.a. mit OB Arnold, Dr. Bläse, Mihm: „Nach dem Gespräch beim OB vom 26.04. ist geklärt, dass das Büro R. „Herr des Verfahrens“ ist und die städtischen Interessen vertritt und auch durchzusetzen hat. Durch die Tatsache, dass sich der Ausbau der Brücke nun seit Wochen hinzieht,

muss aber gesehen werden, dass hier aber eine politische ‚Zeitbombe‘ tickt. Über

kurz oder lang wird die Öffentlichkeit fragen, warum die Brücke nicht planmäßig fertiggestellt wird und hierfür ‚Schuldige‘ suchen.“

Anfrage in der Gemeinderatssitzung vom 11.5.2011: Protokoll: Stadträtin Rauscher/Freie Wähler Frauen erklärt , sie habe den Eindruck, dass die Arbeiten an der Rektor-Klaus-Brücke äußerst schleppend verlaufen. Sie möchte wissen, ob eine Fertigstellung bis Anfang Juni überhaupt noch möglich sei. Oberbürgermeister Arnold erklärt, dass ihm eine Verzögerung bisher nicht bekannt sei.

Der Oberbürgermeister hat hier im Gemeinderat wissentlich die Unwahrheit gesagt, nachdem 5 Tage vorher in einer Krisensitzung die Verzögerungen in seiner Anwesenheit besprochen worden waren.

5. Es gibt deutliche Hinweise auf nicht normgerechte, mit Risiko behaftete Konstruktionen, mit denen Geld gespart werden sollte. Trotz Aufforderung durch das Tiefbauamt und das Büro Breinlinger hat das beauftragte Gmünder Büro die Verantwortung dafür nicht übernommen. Dies kann auf versteckte Mängel und damit auf Folgekosten durch Bauschäden und erhöhten Bauunterhalt hindeuten. Nicht normgerechtes Bauen hat zur Folge, dass dafür keine Zuschüsse gewährt werden. Auch darauf wurde in den Akten hingewiesen. ( Seite 1441 und 7. Baubesprechung) 6. Aufgrund der permanenten Verzögerungen ergaben sich gegenüber der Vergabesumme Kostensteigerungen von zirka 50 000,–€ bei der Bauausführung zuzüglich der Kosten für Ingenieurleistungen, die zusätzlich an Ingenieurbüros vergeben wurden (Seite 519,561) und die die Verwaltung angeblich noch nicht beziffern kann. Dies verwundert, nachdem die Brücke schon freigegeben ist. Gegenwärtig gar nicht bezifferbar sind mögliche Folgekosten im Bauunterhalt, Kosten durch Schäden aufgrund von nicht DIN-gerechten Konstruktionen, durch nicht realisierbare Gewährleistungsansprüche und Kosten für eine zusätzliche Grunddienstbarkeit. Kosteneinsparungen, die bei der Vergabe des Auftrags an das Büro R. als Begründung angegeben wurden, konnten durch die Akteneinsicht nicht belegt werden. Folgerungen

Die Akteneinsicht hat ergeben, dass es erhebliche Mängel in der Amtsführung durch den Oberbürgermeister gegeben hat. Hier sind die Fraktionen der SPD und der Grünen der Auffassung, dass der Oberbürgermeister daraus in seiner Amtsführung Konsequenzen ziehen muss. Die demokratisch gewählten Entscheidungsträger und ihre Gremien dürfen nicht nach Gutdünken des Oberbürgermeisterns durch irgendwelche anderen Personen oder „Fachkreise“ ersetzt werden. Änderungen der Strukturen um Tiefbauamt-/Landesgartenschau wurden ohne Rücksprache mit gewählten Gremien vorgenommen und nur noch zur Kenntnis gebracht.

Fachkundige Bürger sollen natürlich einbezogen werden. Entscheidungsprozesse müssen aber öffentlich und transparent bleiben. Es dürfen keine Parallelstrukturen entstehen.

Außerdem ist der Oberbürgermeister gefordert, das Ansehen der Mitarbeiter des Tiefbauamts in der Öffentlichkeit wieder herzustellen. Mobbing darf in der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd nicht Platz greifen. Die Akteneinsicht ergab nämlich nicht die geringsten Hinweise auf Fehlverhalten oder nicht sachgerechtes Handeln der Mitarbeiter des Tiefbauamtes. Diese haben vielmehr korrekt, qualifiziert und im Interesse der Stadt gehandelt. Der Leiter des Tiefbauamts wurde vom Gemeinderat auch wegen seiner Erfahrungen bei der Gartenschau in Kehl gewählt. Deshalb ist die jetzige Entscheidung des Oberbürgermeisters, ihn bei der Gmünder Gartenschau außen vor zu lassen, nicht nachvollziehbar.

Zeitungsberichte:

Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd|Freitag, 15. Juli 2011

Die Nerven liegen blank — Wutausbruch im Rathaus

Ein Chronist muss schon blind und taub sein, um nicht festzustellen, dass derzeit im Rathaus von Schwäbisch Gmünd die Nerven blank liegen und der Haussegen zumindest teilweise schiefhängt.

SCHWÄBISCH GMÜND (hs). So gab es in der jüngsten öffentlichen Sitzung des Bau– und Umweltausschusses eine noch nie dagewesene Szene, als der ansonsten meist eher heiter-​beschwingt aufgelegte Oberbürgermeister mit einem gewaltigen Krachen das schöne und gewiss denkmalgeschützte Holzportal zum großen Sitzungssaal ins Schloss knallte, so dass einen Moment lang das ganze Rathaus zu wackeln schien. Und am sonst förmlichen Verwaltungstisch „flüsterte“ man sich mit zornesroten Gesichtern vor den verblüfften Stadträten und Bürgern auf den Zuschauerreihen offensichtlich nicht gerade Herzlichkeiten ins Ohr. Ortsvorsteher, und Stadtrat Wendelin Schmid war schon Kraft seines Hauptamtes drauf und dran, dazwischen zu gehen. Offenbar gerät immer mehr Tiefbauamtsleiter Jupp Jünger in den Fokus. Stadtrat Thomas Hilsberg trug sogar demonstrativ ein T-​Shirt mit einem Zitat Jüngers, das derzeit Furore macht: „J.J.: Das ist nicht meine Baustelle!“ Dieses bezieht sich wiederum auf die Sorgen-​Baustelle Rektor-​Klaus-​Brücke, auf der es zu erheblichen Verzögerungen gekommen ist. SPD–Fraktionsvorsitzender Max Fuchs hat kürzlich auch hartnäckig nachgebohrt, auch im Hinblick auf die unerträgliche Verkehrsbelastung in der Weststadt: „Was ist denn da eigentlich los?“ OB Arnold sprach sichtlich verlegen von „Abstimmungsproblemen“ an der Rektor-​Klaus-​Brücke, wobei, so betonte er, keinem einzelnen Mitarbeiter die Schuld angelastet werden dürfe.
Im nichtöffentlichen Teil der jüngsten Gemeinderatssitzung gab es eine weitere bemerkenswerte Diskussion, bei der die Frage erörtert wurde, ob es denn gestattet sei, dass ein Stadtrat mit einem solchen Zitat-​Shirt zur Sitzung kommen dürfe. Nichtöffentlich auch eine Diskussion zum Thema Pressefreiheit, die für die Öffentlichkeit gewiss interessant gewesen wäre. Besonders die beiden Fraktionsvorsitzenden Max Fuchs (SPD) und Brigitte Abele (Grüne) kritisierten hierbei, so verlautet zumindest aus internen Teilnehmerkreisen, ein privates Gmünder Internetportal.
Im gesamten Puzzlebild der Ereignisse ist also eine auffallend gereizte Stimmungslage zu erkennen.
„Was ist denn da eigentlich los?“ so stellten auch wir nun dem zuständigen Leiter des Amtes für Medien und Kommunikation die Frage. Rathaus-​Pressesprecher Markus Herrmann sieht jedoch keine dramatische Entwicklung, ganz konkret auch in Personalfragen. Zwischen OB und Baudezernat gebe es entgegen Gerüchten keinerlei Disharmonien. Herrman bittet um Verständnis für die aktuelle, noch nie dagewesene Situation in Schwäbisch Gmünd mit den größten Tief– und Hochbauten seit Generationen. Da müsse unglaublich viel an Zeitabläufen und Entscheidungen bei einer Vielzahl von Beteiligten zusammenlaufen. Und Tiefbauamtsleiter Jupp Jünger sei in jener Position, wo dies alles zusammenströme und aufeinandertreffe. Die eine oder andere Reiberei sei da unvermeidlich.
Beim Wutanfall des Oberbürgermeisters im Bau– und Umweltausschuss sei es aber nicht um die Rektor-​Klaus-​Brücke, sondern um das Baugebiet „Unterm Bilsen“ in Weiler mit der neuen Verkehrsführung gegangen. Richard Arnold sei unzufrieden gewesen, weil die im Ortschaftsrat erarbeiteten Vorgaben für die entscheidende Ausschusssitzung nicht vollständig und wunschgemäß aufgearbeitet gewesen seien. Die jüngsten Vorgänge und Diskussionen, die mal wieder hinter verschlossenen Gemeinderatstüren über die Bühne gingen, dürfe er nicht bestätigen oder kommentieren.

Gestern Abend eine überraschende Entwicklung: Max Fuchs und Brigitte Abele fordern von OB Richard Arnold die Einrichtung eines „Untersuchungsausschusses“, weil, so die beiden Fraktionsspitzen weiter, „Sie Ihrer Pflicht zur Unterrichtung des Gemeinderats nicht nachgekommen sind“ (siehe Spalte rechts).

 

  • Lokalnachrichten
  • » Schwäbisch Gmünd|Freitag, 09. September 2011
  • 15,5      Stunden Akteneinsicht: Ob es für die Stadträte dafür Sitzungsgeld gibt,      wird noch im Ältestenrat verhandelt

 

  • Die      Affäre um Bauverzögerungen bei Sanierung und Erweiterung der      Rektor-​Klaus-​Brücke hält die Kommunalpolitik weiter in Atem. SPD und      Grüne hatten einen Untersuchungsausschuss beantragt, was nun in eine      dreitägige Akteneinsicht gemündet war.
  • SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Wie      bereits gestern berichtet, hatte Oberbürgermeister Richard Arnold am      Mittwochabend und zum Finale der Akteneinsicht zu einer Pressekonferenz      eingeladen. Viel zum Konferieren hatte er allerdings nicht. Dies unter dem      Hinweis, dass die Beteiligten Stillschweigen vereinbart hätten. Die      Hauptbetreiber der Untersuchungsaktion, die beiden Fraktionsspitzen von      SPD und Bündnis90/​Die Grünen, hatten kurz vor dem Pressegespräch das      Rathaus verlassen. OB Arnold oblag es, die weitere Verfahrensweise      darzulegen: Die Sozialdemokraten und die Grünen wollen zunächst intern      beraten, dann nochmals mit der Verwaltung reden, um hernach die Öffentlichkeit      zu informieren. Nach Auskunft der Stadtverwaltung wurden von den      Stadträten insgesamt 1000 Seiten Aktenmaterial in Augenschein genommen.      Das Untersuchungsgremium tagte am 28. Juli von 9 bis 16 Uhr, am 24. August      von 13 bis 18 Uhr und zuletzt nun am 7. September von 15 bis 18.30.      Rathaus-​Pressesprecher Markus Herrmann erklärt zu diesem zeitlichen      Aufwand, dass im Ältestenrat noch darüber beraten werde, ob und in welchem      Umfang den Stadträten hierfür Sitzungsgelder ausbezahlt werden. SPD und      Grüne hatten auf die Untersuchung gedrängt. Sie hatten im Hinblick auf die      unerträgliche Verkehrsbelastung im Bereich der Weststadt und die      weggefallene Anbindung des Congress Centrum Stadtgarten mit Hotel die      Verzögerungen (zwei bis drei Monate) angeprangert. Ebenso werden      Kostensteigerungen vermutet. Auch heftig kritisiert wurde die Präsenz von      Personen, die laut Antragsteller dort „nichts zu suchen haben“. Von Max      Fuchs im Vorfeld der Untersuchungskommission namentlich genannt wurde      Thomas K. Peter. Der Regierungsbaumeister und Diplom-​Ingenieur, der      häufig im Dienste der Bundesregierung für die Planung von großen      Entwicklungshilfeprojekten in Afrika und mehrfach auch schon in      Afghanistan unterwegs war und im Straßen– und Brückenbau sozusagen zu      Hause ist, versteht auf Anfrage unserer Zeitung das kritische Vorgehen von      SPD und der Grünen gegen die Stadtverwaltung und auch gegen seine Person      überhaupt nicht. Er habe sich in freundschaftlicher Verbundenheit mit OB      Richard Arnold und rein ehrenamtlich als Berater eingebracht, um aus der      Brückenbaustellen-​Misere zu helfen. Zu jedem Zeitpunkt habe Richard      Arnold und er zum Wohle der Gmünder Bürger und auch der Stadtkasse      gehandelt, um die Brücke rasch und kostengünstig fertigzustellen. Er wisse      beim besten Willen nicht, was da angreifbar wäre und warum er oder OB      Arnold sicht überhaupt rechtfertigen müssen. „Ich bin ein freier Mensch!“      betont Dipl.-Ing. Thomas K. Peter und erlaubt sich deshalb auch das      Urteil: Der ganze Wirbel mit der Untersuchungskommission beziehungsweise      Akteneinsicht sei seitens der SPD und der Grünen ein hauptsächlich      politisch motivierter Akt, weniger für die Rektor-​Klaus-​Brücke, sondern      mehr gegen Oberbürgermeister Richard Arnold.

 

Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd|Dienstag, 20. Dezember 2011

Max Fuchs verlässt nach 40 Jahren den Gmünder Gemeinderat

Es wird etwas fehlen. Weder auf der Verwaltungs– noch auf der Pressebank gibt es jemanden, der den Gmünder Gemeinderat ohne Max Fuchs erlebt hat. Und doch: Der SPD–Fraktionsvorsitzende hört nach 40 Jahren auf.

Von Manfred Laduch
SCHWÄBISCH GMÜND. Das Jubiläum am vergangenen Freitag stand wohl nicht in allzu vielen Kalendern. Aber am 16. Dezember jährte sich der Tag zum 40. Mal, an dem ein noch sehr junger Mann 1971 in den Gmünder Gemeinderat einzog. Als Nachwuchs der SPD im damals tiefschwarzen Schwäbisch Nazareth selbstverständlich auf die Oppositionsbänke.
Der Oberbürgermeister hieß damals Norbert Schoch und inzwischen sitzt dem Urgestein der Gmünder Sozialdemokratie in Richard Arnold bereits der vierte Nachfolger als Stadtoberhaupt gegenüber. Fuchs dagegen blieb. Immer wurde er von seinen Wählern mit ausgezeichneten Ergebnissen als Vertreter der Weststadt in den Gemeinderat entsandt.
Und er machte Karriere. In den vergangenen 22 Jahren führte der inzwischen in den Ruhestand getretene Berufsschullehrer die SPD–Fraktion im Stadtparlament. Mit seinem jeweiligen Gegenüber von der CDU – auch von diesen hat er vier erlebt – lieferte er sich oft leidenschaftliche Rededuelle. Nicht aus oppositionellem Prinzip, wie er immer wieder betonte, und wie ihm von Gegnern ab und an unterstellt wurde, sondern aus Überzeugung in der Sache. „Richtschnur meines Handelns waren immer nur die Interessen der Stadt Schwäbisch Gmünd“, erklärt Max Fuchs auch in dem Schreiben, mit dem er sein Ausscheiden aus dem Gemeinderat zum Jahresende beantragt.
Dort heißt es auch: „Ich bedanke mich bei den Kolleginnen und Kollegen, die meine Arbeit im Gemeinderat über all die Jahre wohlwollend und fair begleitet haben. Das gilt auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Ich bedankte mich auch bei meiner Familie, die aufgrund meiner vielen ehrenamtlichen Aufgaben natürlich etwas zurückstecken musste.“
Der Familie kann er künftig mehr Zeit widmen – auch wenn Max Fuchs sein Engagement freilich nicht sofort auf Null herunterbremst. Sein Mandat im Ostalb-​Kreistag, dem er seit 22 Jahren angehört, wird er bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode in zwei Jahren weiter wahrnehmen. Auch die damit verbundenen Aufgaben als Verwaltungsratsmitglied der Kreissparkasse und Aufsichtsrat der GOA bleiben ihm erhalten.
Wenn der Gemeinderat morgen ab 16 Uhr noch einmal im großen Rathaussaal zusammenkommt, wird es also die letzte Sitzung für Max Fuchs sein. Erster Tagesordnungspunkt ist der Beschluss über seinen Antrag auf Entbindung vom Mandat. Als Nachrückerin auf der SPD–Liste wird Christa Schmidt ab Januar ins Gremium einziehen, die Personalratsvorsitzende des Stauferklinikums.
Über die Nachfolge im Fraktionsvorsitz hat die SPD zwar gestern Abend gesprochen, aber noch keine Entscheidung gefällt. Stellvertreter von Max Fuchs sind bisher Hans-​Jürgen Westhauser, Sigrid Heusel und Konrad von Streit.
Nach der morgigen Sitzung folgt der traditionelle Jahresabschluss im Stadtgarten, bei dem der Oberbürgermeister sicher viele gute Worte für den unermüdlichen Einsatz von Max Fuchs zum Wohle der Stadt finden wird. Sicher wird er dabei erwähnen, dass seit unvordenklicher Zeit niemand über eine so lange Phase die Geschicke der Stadt an herausragender Position mitbestimmt hat.
Ob es dabei bleibt? Wenn es nach Max Fuchs geht, ja. Denn wie schreibt er in seinem Antrag: „Auf der letzten Hauptversammlung des baden-​württembergischen Städtetags bin ich schon durch den Präsidenten Ivo Gönner für meine 40-​jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Stadtrat mit dem Verdienstabzeichen des Städtetags in Gold ausgezeichnet worden. Das genügt. Zusätzlich Ehrungen möchte ich nicht.“
Und zum Schluss schreibt Fuchs: „Ich wünsche der Stadt Schwäbisch Gmünd für die Zukunft alles erdenklich Gute.“

weiterer Inhalt folgt……….

heute produziere ich Videos – vielen dank für das Verständnis….

Jörg Feix

Advertisements

2 Kommentare

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

September 2013
M D M D F S S
    Okt »
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30  
%d Bloggern gefällt das: